La Cage ist ein Fluggerät das sich von den anderen ziemlich unterscheidet, dennoch werden Sie es schnell intuitiv steuern können, da Sie eine direkte Beherrschung des Segels haben werden, sowohl im Nicken als auch im Rollen, und das mit geringer Kraft. Sie werden die kleinsten Bewegungen der Luftmasse in den Fingerspitzen spüren. Sie werden seine aktive Sicherheit und die einfache Steuerung geniessen, vor allem bei starkem Wind, beim Start sowie während des Fluges.
Beim Start :
Genau bei starkem Wind werden Sie die Vorteile einer Cage zu schätzen wissen : den zu einem starken Anstellwinkel gehörigen "Spi-Effekt" gibt es sozusagen nicht mehr, da man auf diesen Winkel eine direkte Kontrolle hat.
Beim Fliegen in den Turbulenzen :
Bei einer schwachen Turbulenz ,
passiert mal nichts ... für den Piloten. Das Segel bewegt sich ähnlich der Luftmasse. Diese Bewegung wird durch die metallische Struktur weitergeleitet aber der Pilot, der gelernt hat, sich an den Leiern nicht zu verkrampfen, lässt das ganze sich bewegen und leitet damit das Segel, das nach der Turbulenz ganz normal weiterfliegt.
Diese Eingenschaft ist eine elementare Neuerung der Cage : lässt der Pilot sein Segel gleiten, kann dieses den Turbulenzen folgen statt ihnen zu widerstehen und wie ein Gleitschirm einzuklappen.
Und beim Einklappen ?
Bei einer starken Turbulenz kann es vorkommen, dass eine Seite des Segels einklappt, so dass der Pilot gegensteuern muss, um in der gleichen Richtung weiterzufliegen, dann öffnet sich wieder das ganze sehr schnell (und zwar schneller als bei einem Gleitschirm). In so einer Situation fliegt das noch geöffnete Teil des Segels aus mehreren Gründen weiter :
- die Einpunkt-Aufhängung verhindert es, dass der Pilot auf der eingeklappten Seite stürtzt
- bei einer Reflex-Bewegung hält sich der Pilot an der Leier auf der noch geöffneten Seite, dabei wird das Gewicht auf diese Seite übertragen
- die Gegensteuerung wirkt auf die Rollachse, dabei wird das geöffnete Teil des Segels nicht gebremst, und so ergibt dies ein geringeres Ueberzieh-Risiko ("Ueber-Gegensteuerung")
- die dabei ausgeübte Gegensteuerung hat keinen Einfluss auf den Anstellwinkel.
Beim Fehlen irgendwelcher Steuerungsaktionen kann es passieren, dass die Cage zu auto-rotieren beginnt. In so einem Fall, oder bei einer "Krawatte", kann der Pilot bei Betätigung eines kleinen Griffs die "Ohren" sofort einziehen, um eine symetrische Form des Segels zurückzugewinnen und um in der Richtung der ursprünglichen Achse weiter zu fliegen. Dieser Ohren-Griff ist bei der Cage etwas spezifisches. Bemerkenswert ist es, dass der Pilot die Hand auf die Leiern wieder legen kann um ganz normal weiter zu steuern, während die Ohren eingezogen sind.
Die Sicherheit :
Eine 100%-ige Sicherheit beim freien Fliegen ist eine Illusion. Ein Mindestrisiko ist unvermeidbar.
Die Cage bietet dennoch gewisse Vorteile die zu schätzen sind :
- - der Ohren-Griff
Dank dieses Griffs kann man mit eingezogenen Ohren weiter steuern. Er befindet sich vor den Augen des Piloten und kann sehr schnell erreicht werden. Man kann ihn auch bei starkem Wind nutzen um Bodenübungen zu machen und ohne Schwierigkeit das Segel zu steuern. Es ist sozusagen der "Wunder-Griff".
- - die Möglichkeit einen schnellen Abstieg zu machen
die Kombination von Ohren und Schrägstellung bei enger Kurve erlaubt bis zu 12 M./Sek. Abstiege und mit einer Drehung 100 M. zu verlieren, ohne zentrifugal geschleudert zu werden und die Leinen zu sehr zu belasten.
- - die stabile Sitzposition des Piloten
Dank der Einpunkt-Aufhängung kann man bei turbulenten Bedingungen sehr komfortabler fliegen.
Jede Bewegung der Luftmasse spürt man durch die Leiern an den Fingerspitzen, und nicht mehr am Gurtzeug (und am Po !). Schluss mit der Fliegerkrankheit !